Die Forelle

Artenreich, beliebt & vielseitig

Die Forelle: einfach zum Anbeißen

Die Forelle ist einer von Deutschlands bedeutendsten Süßwasserfischen. Weltweit zählen zu den ursprünglichen Lebensräumen vor allem natürliche Binnengewässer, hier kommen sie in ihren verschiedenen Arten und Unterarten vor. Kennen Sie schon unsere leckeren FRIEDRICHS Forellen?

Natürliche Vielfalt der Forelle: Regenbogen-, Bach-, Meer- und Seeforelle

Neben der Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) gehören die Bachforelle (Salmo trutta fario), die Meerforelle (Salmo trutta trutta) und die Seeforelle (Salmo trutta lacustris) zu den bekanntesten Forellenarten.

Die Regenbogenforelle

Die robuste Regenbogenforelle stammt ursprünglich aus den Küstengebieten Nordamerikas und wird heute in Deutschland als Süßwasserfisch gezüchtet.
Eine Regenbogenforelle kann beachtliche 70 cm lang und bis zu 7 kg schwer werden. Das handelsübliche Gewicht liegt allerdings zwischen 300 und 500 g Ihr wertvoller Rogen wird von vielen Gourmets geschätzt.

Die Bachforelle

Die Bachforelle liebt kühle, sauerstoffreiche und schnell fließende Gewässer mit Kies- oder Sandgrund. Bachforellen können ein bemerkenswertes Alter von bis zu 18 Jahren erreichen – im Durchschnitt werden Forellen zwischen 4 bis 6 Jahren alt.

Die Meerforelle

Die Meerforelle kommt an den Küsten Europas vor – im Nordmeer, der Nord- und Ostsee sowie im Atlantik. Sie ist ein anadrom lebender Wanderfisch – d.h. sie kann sich sowohl im Salz- als auch im Süßwasser aufhalten. Die Laichplätze der Meerforelle befinden sich in Flüssen, hier verbringen Jungfische durchschnittlich die ersten fünf Lebensjahre bevor sie anschließend ins Meer abwandern.

Zum Verwechseln ähnlich

Meerforelle und Lachs lassen sich vom Laien nur schwer voneinander unterscheiden. Der Experte orientiert sich dabei an der gepunkteten Zeichnung ihres Schuppenkleids, der Stärke der Schwanzwurzel und an der Form der Schwanzflosse. Feste zupacken!

So machen es hingegen viele Angler: Denn die Schwanzflosse der Meerforelle ist weicher und rutschiger als die vom Lachs – anhand dieser Beschaffenheit erkennt der Hobbyfischer den feinen Unterschied.

Lachs-Forellen – Wunder der Natur

Lachs-Forellen sind große, rote Forellen mit einem Gewicht von über 1,5 kg. Durch die spezielle Ernährung mit Bachflohkrebsen, bzw. entsprechendem Futter, nehmen sie den natürlichen Farbstoff Astaxanthin auf, der die Rotfärbung des Fleisches verursacht.

Diese kräftige Farbe lässt an den Namensgeber und artverwandten Lachs erinnern. Eine Lachs-Forelle ist allerdings keine eigene Forellenart – durch die spezielle Ernährungsweise kann jede Forellenart zu einer Lachs-Forelle werden. Heutzutage werden vor allem Regenbogenforellen genutzt.

Forelle: Beliebt in Deutschlands Küchen

Geräuchert, gebraten oder gedünstet: Die Forelle ist ein sehr vielseitiger Speisefisch, der sich auf zahlreiche Arten zubereiten lässt. Die gebratene Variante „Müllerinnen Art“ und die im Sud gegarte „Forelle blau“ zählen zu den bekanntesten Forellen-Gerichten. Das fettarme und meist saftige Fleisch der Forelle ist hell, zart und fein im Geschmack. Wir haben aber auch ein paar andere Rezeptideen mit Forelle für Sie zusammengestellt!

Nachhaltig genießen

In der Fischerei bieten Aquakulturen eine Perspektive, um den wachsenden Bedarf an Fisch weiterhin decken zu können und gleichzeitig der Überfischung unserer Meere und Binnengewässer entgegen zu wirken. So wurde beispielsweise die Bio Forelle aus europäischer Zucht nach dem WWF-Fischführer 2010/ 2011 mit dem Prädikat „gute Wahl“ ausgezeichnet.

Die FRIEDRICHS Bio Forelle stammt aus den von Naturland zertifizierten ökologischen Aquakulturen und wächst im klaren Wasser der naturnahen Teichanlagen auf – hier sind Forellen in ihrem Element!

Quelle:
Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)
Naturland
WWF-Deutschland